Feldatal - Auch in diesem Jahr war die Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde im Feldatal gut besucht. Prüfungsleiter Manfred Schlosser zeigte sich angesichts der 11 Hunde verschiedener Jagdhundrassen, die angetreten waren, um ihr jagdliches Können unter Beweis zu stellen zufrieden. Nach Grußworten von Bürgermeister Dietmar Schlosser und Mario Döweling, der für die Ausrichtergemeinschaft aus Jagdverein Alsfeld, Jägervereinigung Oberhessen und Jagdgebrauchshundevereinigung Mittelhessen sprach, ging es dann zur Sache.

Um als brauchbarer Jagdhund im Sinne des Hessischen Jagdgesetzes anerkannt zu werden, müssen die Hunde verschiedene Disziplinen absolvieren. Neben Gehorsam und Schussfestigkeit sind das Suchen und Auffinden von geschossenem Wild, aber auch die Simulation einer Treibjagd zu meistern. Besonderes Augenmerk gilt der so genannten Schweißarbeit, also dem Finden von Wild, was durch Schuss oder auch einen Verkehrsunfall verletzt wurde. Dies wird durch eine künstlich gelegte Blutspur und ein Rehfell an deren Ende simuliert. Insgesamt bestanden 7 Hunde die Prüfung. Manfred Schlosser gratulierte den erfolgreichen Teilnehmern und ermunterte die anwesenden Mitglieder des Jungjägerausbildungskurses der beiden ausrichtenden Jagdvereine, sich auch in der Jagdhundeausbildung zu engagieren. "Denn Jagd ohne Hund ist Schund", so der Prüfungsleiter.